St. Martin Schule  > Pädagogische Vielfalt

                   Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)

 

(SVE Team 19Nov 2010 [1600x1200].JPG; 322 kB)

                   Herzlich willkommen in der SVE der St. Martin-Schule

 

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Herbstprojekttag der SVE Riedenberg 2010

Mehr als 40 Drachen flogen im Herbstwind

Einen ganz besonderen Samstagnachmittag erlebten die Kinder der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) des Sonderpädagogischen Förderzentrums St. Martin-Schule in Riedenberg.
Als Höhepunkt des Herbstprojektes „Wind – Drachen – Apfel“ waren alle Eltern und Geschwister der Sprachvorschulkinder in die SVE in Riedenberg eingeladen, um dort gemeinsam Drachen zu basteln um diese anschließend gemeinsam steigen zu lassen.
In Anlehnung an das Unterrichtsgeschehen und als Abschluss des Projektes Herbst- Wind- Drachen- Apfel wird dieses Fest gefeiert. So werden im Laufe des Unterrichts gelernte Sprüche, Gedichte und Lieder zum Thema Herbst auf sprachlicher und rhythmischer Ebene umgesetzt.
Der Laut „f“ – so wie der Wind macht - oder „w“ – so wie der Wind weht und die Blätter bläst - wird in vielfältiger Weise angewendet.
Es werden Herbstlieder gesungen und Drachengedichte und Fingerspiele zum Thema Herbst aufgesagt und gemerkt.
Das genaue Hinhören und das Zählen wird geübt, wenn die Kinder mit geschlossenen Augen hören, wie viele Kastanien oder Eicheln vom Baum gefallen sind; hierbei wird der Laut „k“ angebahnt indem die Kinder bei jedem Fallen „k“ sagen.
Gemeinsam mit den Praktikanten Jonas Jahreiß, Marta Pilak und Vanessa Hergenhan konnten die Kinder außerdem noch Kastanienketten auffädeln und Kastanienflugkugeln mit Krepppapier fertigen.

Unter Anleitung der Gruppenleiterinnen Gabi Hornung, Gertrud Schmück und Andrea Schneider werkelten nicht nur die Väter und Mütter, sondern auch Omas und Opas gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln in den Räumen der Schulvorbereitenden Einrichtung. Es galt Schablonen abzuzeichnen und auszuschneiden, Stäbe abzusägen und Drachenschnüre ab- und aufzuwickeln, um damit Mülltüten in flugfähige Drachen zu verwandeln.
Nach eifrigem Schneiden und Kleben waren die Fluggeräte fertig. Einige Eltern hatten jedoch Zweifel, ob diese “Mülltütendrachen“ auch wirklich fliegen würden. Um dies auszuprobieren, ging es dann auf den Farnsberg.
Petrus meinte es gut mit den SVE-Kindern an diesem goldenen Oktobertag und so flogen die selbstgebastelten Drachen bei strahlendem Herbstwetter beim Herbstprojekttag der SVE Riedenberg am vergangenen Samstag im Herbstwind. Es war es für alle Eltern und Kinder ein tolles Erlebnis, als die Drachen in die Luft gingen.
Besonders die Kinder waren stolz, dass sie gemeinsam mit Papa und Mama etwas gebastelt hatten und es im Anschluss daran auch gleich noch ausprobieren konnten.
Es war ein wunderschönes Bild, als die ca. 90 Teilnehmer fast 40 selbstgebaute Drachen auf der Schiliftwiese neben dem Berghaus im Wind steigen ließen.
Hinter dem Drachen herrennen macht hungrig und durstig, und so stärkten sich Eltern und Kinder an der, auf Campingtischen improvisierten Kaffee- und Kuchenbar.

Der Leiter der SVE des Förderzentrums, Sonderschullehrer Peter Probeck, dankte zum Abschluss des gelungen Tages allen Eltern für ihr Kommen und hob hervor, dass es nicht selbstverständlich sei, dass Eltern und Großeltern sich einen Samstagnachmittag freihalten können, um gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln Drachen zu basteln und anschließend steigen zu lassen.

 

 

 

Drachenfest
 

 

 

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Waldprojekt der SVE Riedenberg am 30.06.2010

Spracharbeit in der freien Natur

Einen ganz besonders schönen, sonnigen und informativen Vormittag erlebten die Kinder der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) des sonderpädagogischen Förderzentrums der St. Martin-Schule Riedenberg am Mittwoch.

Als Höhepunkt und Abschluss des Projekts “Die Natur im Frühling und Frühsommer“ besuchten die SVE-Kinder mit dem Forstwirt Dieter Muth den Stadtwald in und um Bad Brückenau.
Vom Parkplatz am Buchrasen aus wanderten die Bären-, Igel- und Mäusekinder unter der Führung von Herrn Muth in Richtung Wasserhäuschen.
Unterwegs erklärte der Forstwirt den Kindern die Namen der verschiedenen Waldbäume und Frühlingsblumen.
Die Kinder hatten, bedingt durch die täglichen Naturbegegnungen durch Unterrichtsgänge in den Gruppen, bereits ein enormes Vorwissen. So erkannten sie den einige Blumen, die sie schon auf ihren alltäglichen Unterrichtsgängen kenngelernt hatten
Der Hahnenfuß wurde durch seine charakteristischen Blätter erkannt, die Lupine weil die „Bienen“ dran sind und die Margarite „sieht aus, wie ein großes Gänseblümchen“. Die lila Blüte der Distel wurde genauso intensiv betrachtet – aber anlangen oder gar pflücken wollte diese stachelige Blume keines der SVE-Kinder – selbst die stacheligen Igelkinder trauten sich das nicht zu.
Bei einer Stilleübung lauschten die Kinder in den Wald und hörten die unterschiedlichsten Vögel zwitschern und rufen. Die SVE Kinder erkannten den Ruf des Kuckucks und der Krähe, einige konnten sogar die Kohlmeise und die Blaumeise beschreiben.
Herr Muth erklärte ihnen den Sinn der Nistkästen und die Kinder erfuhren, dass die Größe der Löcher in den Bruthöhlen die Jungvögel vor Elstern und Mardern schützt.
Ein solcher (ausgestopfter) Marder und ein Wiesel im Winterkleid wurden von den Kindern zwischen den Bäumen entdeckt und ganz Mutige trauten sich sogar diese Tierpräparate zu streicheln.
An einigen Bäumen hatte Herr Muth ausgestopfte Vögel aufgehängt und die Kinder konnten den „Polizisten des Waldes“, den Eichelhäher aus der Nähe betrachten und sein buntes Federkleid bewundern.
Ein vom Specht ausgehöhlter Baum war für die Kinder Anlass, den in der SVE gelernten Laut „k“ – „so wie der Specht macht“ – anzuwenden.
Gemeinsam wurde der rhythmische Sprach-Übungs-Reim aufgesagt:
„Es hämmert der Specht „k-k“, - Wurm in der Rinde „k“, - wenn ich dich finde, „k“ - geht es dir schlecht, „k“ - hämmert der Specht.“

Der Höhepunkt der Waldwanderung war jedoch die Entdeckung eines Fuchsbaues, in dem Dachs und Fuchs gemeinsam wohnen. Als Dieter Muth die Kinder zu dem Bau führte und sie sich leise anschlichen, hockte doch tatsächlich ein junger (ausgestopfter) Fuchs vor der Höhle.
Groß war die Freude, als alle Kinder diesen jungen Fuchs streicheln durften.
Der Forstwirt zeigte den kleinen Waldbesuchern noch die Felle von Reh, Dachs, Marder und Wildschwein und erklärte ihnen die unterschiedliche Beschaffenheit und Farbe.
Die Kinder beschrieben die Art der unterschiedlichen Felle und hatten so, gleichzeitig zum Wissenszuwachs, die Möglichkeit, die in der täglichen SVE-Arbeit erlernten Begriffe wie „rau, glatt, weich oder gestreift“ anzuwenden.

Sehr schnell verging die Zeit und die Kinder ließen zum Abschluss der Wanderung noch ihre, von den Oberklassen der St. Martin-Schule gebauten und dann selbst bemalten Schiffchen im Bach beim Wasserhäuschen schwimmen.

Der Leiter der SVE, Sonderschullehrer Peter Probeck bedankte sich im Namen der Gruppenleiterinnen Andrea Schneider, Gabi Hornung und Gertrud Schmück bei Herrn Muth für die interessante Führung.
Der Lehrer hob besonders hervor, dass dieser Unterrichtsgang eine sehr effektive Spracharbeit in der freien Natur gewesen sei.
Nämlich die Begegnung, Beschreibung und der Umgang mit dem realen Objekt in seiner originalen Umgebung.
So wurden an diesem Vormittag, die vom Lehrplan geforderte Öffnung der Schultüre und die Begegnung mit der Realität „draußen“ sehr gut umgesetzt.

(SVE Riedenberg)

 

 
Waldprojekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spiel und Spaß für Jung und Alt – Oma – Opa- Tag der SVE


Viele Feste werden in der SVE Riedenberg das Jahr über gefeiert. Zu einem ganz Speziellen luden die Mitarbeiter der Schulvorbereitenden Einrichtung der St. Martin Schule am vergangenen Mittwoch ein. Alle Kinder der drei Gruppen (Igel-, Mäuse- und Bären-), durften ihre Großeltern unter dem Titel „Oma-Opa-Fest“ mitbringen, damit Oma und Opa (oder deren Vertreter) sich auch endlich einmal selbst ein Bild darüber machen konnten, „was ihre Enkel so treiben“.
Am Morgen ging es auch direkt mit einem einstudierten Begrüßungslied in der Turnhalle der St. Martin Schule los, wo nach Singen und Tanzen auch eine Stärkung auf alle wartete und Kaffee sowie Omas bester selbstgebackener Kuchen zu sich genommen werden konnte. In einer entspannten Runde wurde geplaudert und Erfahrungen ausgetauscht.
Nachdem dann schließlich alle wieder bei Kräften waren, machte man sich auf, die eigentlichen Gruppenräume zu besichtigen.
Von der Sporthalle aus marschierte ein ganzer Pulk zur SVE, wo in den einzelnen Gruppen zusammen mit Oma und Opa, sowie den betreuenden Gruppenleiterinnen und den Praktikanten, kleine Spiele auf die Kinder und ihre Besucher warteten. Ob vergleichsweise alte Spiele wie Mensch-ärgere-dich-nicht oder das Zaubern, begeistert waren die Kleinen allemal und auch die Großeltern zeigten sich glücklich über diese Chance, ihren Enkeln einmal vor Ort über die Schulter sehen zu können.
Im Nachhinein bestätigten sowohl Mitarbeiter als auch Gäste, dass das Fest ein voller Erfolg war und wohl auch im nächsten Jahr erneut ein Thema sein wird.

 

oma und opa tag

 

 

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